Autarkie

Autarke Energieversorgung mit Windkraft

Windkraft ist eine hervorragende Ergänzung, um den eigenen Energiebedarf zu decken. Leider hat Windkraft heutzutage bedeutende Schwachstellen.
Zentrale Großanlagen stellen sowohl für die Tierwelt, z.B. Vogelschlag oder angespülte Wale, als auch für den Menschen durch Infraschallbelastung eine enorme Gefahr dar.
Eine kleine Windkraftanlage vor Ort zum Laden eines Akku ist hingegen weit weniger schädlich.
Dies gilt insbesondere dann, wenn man auf alternative Methoden zur Nutzung der Windkraft setzt.

Alternative Methoden

Heutzutage verstehen die meisten Menschen unter Windkraft einen Generator der von einem Propeller angetrieben wird.
Alternativ lässt sich die Kraft des Windes aber auch mit einer Art aufrecht stehendem, flachen Korkenzieher – welcher einen Generator antreibt – nutzen.
Die Schallbelastung ist bei dieser Art Antriebsschraube schon baubedingt deutlich geringer als bei einem konventionellen Propeller.
Ebenfalls ist die Form deutlich effektiver, bei wenig Wind eine stetige Bewegung zu gewährleisten. Bei aufrecht stehenden Großanlagen wird die Reibung durch Ringmagneten verhindert, sodass auch hier eine deutlich geringere, gleichzeitige Belastung bei Mensch und Material auftritt.

Waagerechte Minianlagen von etwa einem Meter Länge für die Dachkante oder das Bankongeländer sind sogar schon bei wenig Wind in der Lage einen kleinen Akku zu laden.
Als Ergänzung zum bestehenden System wird eine solche Anlage zumindest auf meinem Grundstück vorzufinden sein.

Die Windmühle

Ein langsam drehendes Windrad – wie man es von mittelalterlichen Windmühlen kennt – stellt auch eine gute Möglichkeit dar, um schwere Arbeitsgeräte wie ein Sägeblatt, einen Häcksler, einen Mühlstein oder einfach einen Generator zu betreiben.
Hierbei ist bei ausreichendem Wind die Kraft der Anlage dann in der Regel größer, aber auch die Material- und Geräuschbelastung steigt damit. Bereits seit Tausenden von Jahren wurde diese Technik nicht grundlegend weiterentwickelt. Durch Verwendung neuester, bislang in diesem Bereich ungenutzter Technologien, kann man jedoch auch hier eine deutliche Einsparung in der Geräuschkulisse, sowie eine verbesserte Haltbarkeit einer solchen beschriebenen Windmühle verwirklichen

Wind und Wald

In einem Wald kann der Wind zu einer bedeutenden Gefahr werden.
Da ich plane meine Unterkunft im Wald anzulegen, muss natürlich notwendigerweise ein genügend großer Freiraum eingeplant werden. Dies sollte man insbesondere dann beachten, wenn man wie ich die Energie der Sonne nutzen möchte.

Als gute Faustregel gilt: Einem Baum der 15 Meter hoch ist, sollte man mindestens einen Abstand von 20 Metern zum Wohnraum geben.
In Sonnenrichtung kann dieser Abstand sogar noch erhöht werden, um auch im Winter eine ausreichende Lichtausbeute auf der Freifläche zu gewährleisten.
Eine ausreichend große, freie Fläche bringt also ein genügend großes Potential mit, um mitten im Wald eine kleinere Windkraftanlage zu betreiben.

Nachteile

Der größte Nachteil ist natürlich, dass bei Windstille alle diese Methoden keine elektrische oder physische Kraft erzeugen. Daher:
Wenn es schon eine Windkraftanlage sein soll, dann aber doch bitte eine Anlage mit so wenigen Nachteile wie möglich, um trotzdem den maximalen Nutzen aus der Anlage zu ziehen.
Nicht immer ist dieser Nutzen zwangsläufig nur durch die zur Verfügung gestellte Leistung zu beurteilen!
Eine Methode die zwar weniger Leistung bringt, aber der Umwelt und den Menschen weniger Schaden zufügt, ist in meinen Augen der reinen Leistungsausbeute unserer heutigen Zeit in jedem Fall vorzuziehen.

In diesem Sinne.
Die Zukunft wird kommen… machen wir´s besser!

Eigentlich Südamerika im Blick, gehört er zu den Menschen die schon lange entschlossen sind das “gute Leben” durch Naturverbundenheit und Selbstbestimmung nicht länger vor sich her zuschieben. Ein Mann der Tat also, der zu den Pionieren des Projekts gehört und sich nicht nur sehr gut mit Permakultur auskennt.

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